Muppenhaff

Basismodul

In unserem Basismodul werden dem Hundebesitzer die theoretischen Grundlagen vermittelt, welche ihm helfen seinen Hund fair auf seine späteren Aufgaben vorzubereiten. Hier lernt er wie er mit dem Hund arbeiten kann ohne diesen zu überfordern, so dass auch der Hund einen Gewinn aus der tiergestützten Arbeit ziehen kann.

Calming Signals und ihr Einsatz im Alltag

Hunde verfügen über eine einzigartige Kommunikationsform, welche ihnen einen harmonischen Umgang untereinander ermöglicht. Beschwichtigungssignale dienen der gefahrlosen Distanzunterschreitung, sorgen dafür, dass Konflikte untereinander erst gar nicht auftreten, verhindern Eskalationen, vermitteln dem Gegenüber, dass alles in Ordnung ist und dienen auch zur eigenen Beruhigung.

Unsere Haushunde kommunizieren in der gleichen Weise mit dem Sozialpartner Mensch. Kennt und erkennt der Mensch die Beschwichtigungssignale der Hunde, kann er dem Hund auf einfache Art und Weise den Alltag erleichtern. Kann der Mensch seinen Hund lesen, ist er in der Lage, ihm in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen.

Setzt der Hundeführer selber einige Beschwichtigungssignale ein, zum Beispiel „splitten“, oder „Bogen gehen“ usw. fühlt sich der Hund im Alltag unterstützt, was ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau sein kann.

Lernverhalten der Hunde

Hunde lernen über Verknüpfungen, soviel ist klar. Dies bedeutet aber auch, dass alle Erlebnisse und Erfahrungen vom Hund abgespeichert werden. Wie wir uns das Wissen um Prägungsvorgänge, Lernen über Erfolg und Misserfolg, klassische und operante Konditionierung in der Hundeausbildung zu Nutze machen können, soll in diesem Seminar erklärt werden.

Zwischenartliche Kommunikation

Unter Kommunikation versteht man den Austausch von Signalen zwischen Sender und Empfänger. Voraussetzung für Kommunikation ist, dass der Empfänger die Signale versteht.

Im Umgang mit dem Hund muss man sich die Frage stellen:

  • Kann der Hund unsere Signale verstehen?
  • Versteht der Mensch die Signale des Hundes?
Der Hund als Körpersprachler und Bewegungsseher „überhört“ oft unsere gesprochene Sprache. Er konzentriert sich aber instinktiv auf Sichtzeichen. Um Missverständnisse im Umgang mit dem Hund zu verhindern, sollte man sich auf dessen Bedürfnisse einstellen. So vereinfacht der richtige Einsatz von Körpersprache und Stimme den Umgang und die Kommunikation mit dem Hund.

Stress bei Hunden / Stressabbau

In der Humanmedizin ist schon lange bekannt, dass Stress zu gesundheitlichen Problemen führt. Die heutigen Haltungsbedingungen verlangen von unseren Haushunden sehr viel Anpassungsvermögen, was für sie nicht immer leicht ist. Besonders wenn Begleithunde mit sehr problematischen Situationen konfrontiert werden, laden sich manche von Ihnen mehr auf die eigenen Schultern als sie verkraften können.

Bis zu einem gewissen Grad kann der Organismus Stressbelastungen kompensieren, Probleme entstehen aber immer dann, wenn die Anforderungen größer sind, als die Möglichkeiten des Körpers, diese zu bewältigen.

Wenn man erkennt wann und wieso der Hund gestresst ist, kann man die Situation für ihn entschärfen oder am besten gar nicht erst aufkommen lassen.

Konditioniertes Entspannen, Massagetechniken und angepasste Freizeitbeschäftigungen sind eine gute Möglichkeit gezielt Stress wieder abzubauen.

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