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23. Februar 2018: Gemeinsam statt einsam (Jagende Hunde)

Der Abendvortrag richtet sich an Besitzer von Jagdhunden, welche nicht jagdlich geführt werden.
Jagen spielt im Leben vieler Hunde auf Grund der natürlichen und künstlichen Selektion eine große Rolle. Die Jagdveranlagung ist eine von der Natur eingerichtete Überlebensmaßnahme und wurde bei vielen Rassen über Generationen als erwünschtes Verhalten vom Menschen gefördert. Jagdhunderassen wie z.B. Weimeraner, kleiner Münsterländer, Dackel, Jack Russel Terrier, Border Terrier, Rhodesien Ridgeback, Magyar Vizsla, Beagle usw. werden als Familienhund immer beliebter. Selbstverständlich tragen sie die Gene des Jagdhundes in sich, ob sie nun in Jäger- oder Nichtjägerhand sind.
Obwohl die genetischen Dispositionen zur Jagd bei vielen Rassen vom Menschen künstlich gefördert wurden, also von Geburt an tief in den Hunden verankert sind, werden die „Feinheiten“ des Jagens nach und nach erlernt. Genau hier kann das Training eines nicht jagdlich geführten Hundes, bestenfalls schon beim Welpen, ansetzen.
Hat man diesen Moment verpasst und der Hund ist schon öfter mit dem bekannten zufriedenen Gesicht von einem unerlaubten Jagd- oder Hetzausflug zurückgekehrt, braucht es ein sehr konsequentes Trainings- und Auslastungsprogramm um ihn wieder zum „Freiläufer“ zu erziehen. Bedenken Sie hierbei, dass der Hund sich nicht aussuchen kann, bei wem er lebt. Bei Menschen mit Jagdschein ist es unerlässlich, dass er jagt, Menschen ohne Jagdschein ist es wichtig dass er NICHT jagt. Aversive Trainingsmethoden finden wir schon alleine aus diesem Grund nicht vertretbar.
Wir gehen davon aus, dass Sie (wie wir ) gute Gründe hatten sich gegen alle Vernunft ganz bewusst einen Jagdhund anzuschaffen.
Primäres Ziel unserer Kurse für „jagende“ Hunde ist das Vermitteln von fairer Teamarbeit unter Anleitung des Besitzers und nicht das alleinige Verbieten von unerwünschtem Jagdverhalten. Die Arbeit mit jagenden Hunden setzt sich aus einer Kombination von Führungsqualität des Hundebesitzers, Grundgehorsam, Beibringen von Alternativverhalten und vor allem artgerechter Haltung zusammen. Denn auch regelmäßiges Mantrailing und andere durchaus sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten vermögen einen Jagdhund nicht unbedingt glücklich und ausgeglichen zu machen. Vielmehr muss der Mensch lernen seinem passionierten Jagdhund artgerechte Spaziergänge zu bieten in denen er nicht ständig gegen seinen Hund ankämpft, sondern einen Weg zum Fairen Miteinander findet, bei dem Mensch und Hund auf ihre Kosten kommen.

Praktische Informationen

Zeitplan:
23. Februar 2018 Beginn: 19:00 Uhr - Vorgesehenes Ende: 21:30 Uhr

Teilnahmegebühr:
35 Euro

Veranstaltungsort:
DogTrainingCenter Muppenhaff
Alter Kirchenweg, 8
D-54439 Körrig/Merzkirchen
zirka 8 km vom Grenzübergang Wormeldingen und 12 km von Remich.

Bemerkungen: Aufbauend auf dem Abendvortrag kann auf Wunsch ein auf jedes Mensch- Hunde-Team, angepasstes Individualtraining angeboten werden.

ABENDVORTRAG ZU GUNSTEN DER TIERSCHUTZORGANISATION KRAMBAMBULLI, WELCHE SICH AUSSCHLIESSLICH UM IN NOT GERATENE JAGDHUNDE KÜMMERT

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