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Ausbildung von Therapiebegleithunden

Anders als in der Hundegestützten Pädagogik müssen die „Vorteile“ des Einsatzes von Therapiebegleithunden zum Beispiel in der Ergotherapie oder in der Psychomotorik längst nicht mehr diskutiert zu werden.

Der Hund kann als „Brückenbauer“ zwischen Therapeut und Client wirken, er erleichtert den Zugang zu Kindern und älteren Menschen und hat in den gezielten Übungen zu Grob- und Feinmotorik einen hohen Aufforderungscharakter. Alle am Anfang beschriebenen Vorteile, wie Entspannung, Wohlbefinden… gelten selbstverständlich auch in der Ergotherapeutenpraxis.

Da jede Arbeitsstelle (Privatpraxis, Behindertenwohnheim, Seniorenheim…) andere Ansprüche an den jeweiligen Hund stellt, haben wir unser Ausbildungskonzept so gestaltet, dass Ihr Hund ganz gezielt auf seinen späteren Aufgabenbereich vorbereitet werden kann.

Je nach Alter der Hunde bzw. den organisatorischen Möglichkeiten der Besitzer bestehen zwei Möglichkeiten für diesen Ausbildungslehrgang:

  • Welpen und Junghunde: Wir legen besonderen Wert darauf die Welpen zu fördern und nicht zu überfordern. Der junge Hund soll zu einem gesunden, ausgeglichenen erwachsenen Hund heranwachsen können. Deshalb ist es uns wichtig, den Welpen zwar in Richtung seiner späteren Aufgabe zu fördern, ihn aber in allererster Linie Welpe sein zu lassen. Aus diesem Grunde bieten wir eine Kombination aus Welpenprägung in der Gruppe und Welpenfrüherziehung im Individualtraining an (siehe unten für weitere Erklärungen). In unseren Welpenspielgruppen wird der Hund entsprechend seinem Alter und seinem Wesen an verschiedene Umweltreize, aber auch schon an Hilfsmittel herangeführt. In der Junghundegruppe von jeweils 14 Einheiten wird Wert auf die weitere Sozialisierung gelegt, auch kann er hier seinen Grundgehorsam unter Ablenkung festigen. Im Individualtraining (4 Einheiten) kann der junge Hund ganz spezifisch auf seinen späteren „Wirkungsbereich“ (Seniorenheim, Privatpraxis, Wohnheim) vorbereitet werden. Danach treffen wir uns einmal monatlich (Samstags) über 5 Monate zu je 4-5 Stunden (Theorie, sowie praktisches Üben). Im Basismodul (für nähere Informationen, siehe unten) wird dem Hundebesitzer das nötige Wissen vermittelt, um seinen Hund in den verschiedenen Interaktionen besser einschätzen zu können. Danach erfolgt die Abschlussprüfung.

    Auch in diesem Lehrgang liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass der Hund je nach seinen Vorlieben und Kompetenzen gefördert und nicht überfordert wird. Da unsere Gruppen verhältnismäßig klein sind, besteht die Möglichkeit die Hunde ganz gezielt auf Ihren Arbeitsbereich vorzubereiten.

  • Erwachsene Hunde: Im Basismodul (siehe unten) wird dem Hundebesitzer das nötige Wissen vermittelt, um seinen Hund in den verschiedenen Interaktionen besser einschätzen zu können. Im Individualtraining à 5 Einheiten führen wir den Hund an den benötigten Grundgehorsam heran und beginnen mit den praxisbezogenen Übungen. Danach treffen wir uns einmal monatlich (Samstags) während +/- 5 Monaten zu je 4-5 Stunden (Theorie, sowie praktisches Üben). Hier wird der Hund mit seinem Besitzer auf den Praxisalltag vorbereitet. Danach erfolgt die Abschlussprüfung.

    Auch in diesem Lehrgang liegt ein besonderes Augenmerk darauf, dass der Hund je nach seinen Vorlieben und Kompetenzen gefördert und nicht überfordert wird. Da unsere Gruppen verhältnismäßig klein sind, besteht die Möglichkeit die Hunde ganz gezielt auf Ihren Arbeitsbereich vorzubereiten.

Kurzer Einblick in die vermittelten Lerninhalte: (abhängig vom Alter der Hunde in die jeweiligen Ausbildungsmodule integriert)

  • Bindungs- und Vertrauensaufbau zum Besitzer
  • Grundgehorsam, Aufbau und Generalisierung
  • Grundgehorsam unter Ablenkung
  • Leinenführigkeit draußen und in Gebäuden
  • Körpersprache des Hundes
  • Gewöhnen an unterschiedliche Umweltreize (optische und akustische Reize)
  • Gewöhnen an Hilfsmittel
  • Gewöhnen an ungeschickte Handlungsweisen der Patienten
  • Hygienemaßnahmen + Hygieneplan aufstellen
  • Parcours, Geschicklichkeitsspiele
  • Übungen zum Training der Grob- und Feinmotorik
  • Übungen zur Stressbewältigung

Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang - Therapiebegleithunde

  • Die Hunde / Welpen werden keinem eigentlichen Eignungstest unterzogen, wir setzen aber einen Termin zum Einschätzen des Hundes voraus.
  • Der Hundebesitzer soll eine mindestens zweijährige Berufserfahrung haben. Ausnahmefälle können mit uns besprochen werden.
  • Der Hund soll von einem Tierarzt untersucht werden, damit chronische Krankheiten und Schmerzen ausgeschlossen werden können. (Fragebogen für das Gesundheitszeugnis kann bei uns angefragt werden)
  • Der Hund muss sehr menschenbezogen sein.
  • Der Hund muss sozialverträglich mit Artgenossen sein.
  • Der jeweilige Hund soll das Mindestalter von 18 Monaten vor dem Abschlusstest erreicht haben.
«Übersicht Welpenprägung / Welpenfrüherziehung»
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