Tiergestützte Therapie und Pädagogik - Faires Miteinander

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Kurse für Teenies

Kaum glaubt man die aufregende Welpenzeit gut überstanden zu haben und nun das Leben eines stolzen Hundebesitzers mit einem wohlerzogenen Halbwüchsigen zu genießen, weiß dieser auf einmal nicht mehr, wie er sich bei den einfachsten Kommandos verhalten soll.

Nachbars Katze ist viel interessanter als sein Herrchen, der sich die Kehle aus dem Hals schreit um ihn zu sich zu locken. All das Gelernte scheint wie ausgelöscht.

Auch wenn das jetzt wenig tröstlich für Sie klingt, all dies ist normal. Was man nämlich den menschlichen Jugendlichen zugesteht, gilt ebenso für Hunde. Sie sind in der Adoleszenz. Sie haben keineswegs vergessen, was sie früher mal gelernt haben, aber neben den ganzen hormonellen Veränderungen befindet sich das Gehirn in einer Phase der Umstrukturierung. Man könnte diese Entwicklungsphase auch mit dem Satz: „Dieser Anschluss ist vorübergehend nicht besetzt“ beschreiben. Außerdem sind die Hunde jetzt in dem Alter, in dem sie ihren Platz in der Gruppe suchen.

  • In kleinen gemischten Gruppen lernt Ihr Hund seinen Grundgehorsam zu festigen, seine Umgangsformen mit anderen Hunden und ihm fremden Menschen werden hier weiter gefördert. Hunde, welche gut sozialisiert sind, geraten weniger in Bedrängnis, da sie und ihre Besitzer sich gelassener und ruhiger verhalten.
  • Bei unseren Social Walks (Trainingsspaziergänge an der Leine) sollen vor allem junge Hunde (Teenager) lernen sich höflich und manierlich bei einer Hundebegegnung auf dem Spaziergang zu benehmen. Ist dies doch eine der Voraussetzungen, dass sie später als erwachsene Hunde sozialverträglich bleiben. Oft beginnt eine Unverträglichkeit beim Teenager nämlich mit der Frustration nicht (immer) zu anderen Hundefreunden auf dem Spaziergang hingelangen zu können. Des Weiteren spielt bei den Anfängen einer Unverträglichkeit aber auch das Verhalten des Hundebesitzers mit, der nicht weiß, wie er seinem Hund eine höfliche Annäherung an einen Artgenossen beibringen soll. Macht er einfach den Karabiner vom Brustgeschirr oder Halsband los und lässt seinen Youngster auf andere Hunde zustürmen, kann es allzu schnell zu brenzligen Situationen kommen, die den jungen Hund natürlich fürs Leben prägen werden.

Das Training der jungen Hunde zur Sozialverträglichkeit ist uns ein besonderes Anliegen, da mindestens 75% aller erwachsenen Hunden die zu uns ins „Problemhundetraining“ kommen, wegen Unverträglichkeit mit Artgenossen auffallen.

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