Tiergestützte Therapie und Pädagogik - Faires Miteinander

Kurse für verhaltensauffällige Hunde

Bei schwerwiegenden Problemen wie generelle Unsicherheit, Aggressionen, Trennungsängsten und anderen Verhaltensauffälligkeiten arbeiten wir mit Ihnen im Rahmen eines Beratungsgesprächs Lösungsmöglichkeiten für Mensch und Hund aus. Manchmal ist es notwendig die Haltungsbedingungen für den Hund etwas zu ändern um mit einem gezielten Training, sowie Managementmaßnahmen eine akzeptable Lösung für Mensch und Hund herbei-zu-führen. Wir erklären Ihnen genau, wie Sie vorgehen müssen um eine Änderung im Verhalten Ihres Hundes zu erreichen. Nach diesem Beratungsgespräch bieten wir ein auf Ihren Hund individuell abgestimmtes Einzeltraining an, damit eine dauerhafte Besserung eintritt und auch gefestigt werden kann.

Sinn unserer Arbeit mit verhaltensauffälligen Hunden ist es, an den Ursachen zu arbeiten, die Reizschwelle an zu heben, Ersatzhandlungen an zu trainieren, NICHT die Symptome zu bekämpfen, wie z.B. das Bestrafen von Knurren …

Stachelwürger nein DankeDer Hund lernt durch Verknüpfungen. Verhaltensauffälligkeiten treten oft in Folge einer Fehlverknüpfung auf. Zum Beispiel lernt so mancher Hund: „Immer wenn ich einen anderen Hund sehe und ich zu ihm hin möchte, wird an meinem Halsband / Stachelwürger geruckt, welches mir Schmerzen bereitet. Folglich kann der Anblick eines Hundes nichts Positives bedeuten“

„Lernerfahrungen spielen eine wichtige Rolle beim Entstehen von aggressivem Verhalten, vor allem, wenn es über längere Zeiträume hinweg zu Wiederholungen kommt. Aus diesem Grunde ist es entscheidend für den Erfolg eines Trainingsprogrammes dem Hund KEINE Gelegenheit zu geben, sein aggressives Verhalten zu wiederholen und somit zu üben. Dies ist bei Trainingsmethoden über Bestrafung der Fall : Führen am Stachelwürger oder arbeiten mit Strom-, Citronella-, Wassersprühhalsbändern usw.)

Zeigt ein Hund aufgrund von Fehlverknüpfungen Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression oder Angst, kann in den allermeisten Fällen eine „Umwandlung“ des Gelernten in positive Verknüpfungen erfolgen. Der Hund soll lernen, dass er positive Erfahrungen mit der Situation oder der Person sammeln kann. Einige von unseren wertvollen Helfern können Sie auf den Fotos auf dieser Seite schon kennenlernen. Bei der Arbeit mit verhaltensauffälligen Hunden, besteht die Hauptaufgabe des Hundebesitzers darin die Führung im Mensch-Hund-Team zu übernehmen. Dies bedeutet, dass der Hund Lenkung, klare Strukturen, sowie Konsequenz erfahren muss. Die Führungsrolle hat aber nichts mit bestrafen, niederdrücken und dominieren zu tun, sondern mit Aufzeigen von klaren Richtlinien (Familienregeln), welche für die Familie und für den Hund auch Sinn machen müssen.

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