Tiergestützte Therapie und Pädagogik - Faires Miteinander

Kurse für nicht jagdlich geführte Hunde

(Individualtraining, Gruppentraining)

Jagende HundeDie genetisch fixierte Veranlagung zum Jagen spielt im Leben der Hunde auf Grund der natürlichen und der künstlichen Selektion eine große Rolle. Die Jagdveranlagung ist eine von der Natur eingerichtete Überlebensmaßnahme und wurde bei vielen Rassen über Generationen als erwünschtes Verhalten vom Menschen gefördert. Jagdhunderassen wie z.B. Weimeraner, kleiner Münsterländer, Dackel, Jack Russel Terrier, Border Terrier, Rhodesien Ridgeback, Magyar Vizsla, Beagle usw. werden als Familienhund immer beliebter, sie tragen aber selbstverständlich die Gene des Jagdhundes in sich.

Obwohl die genetischen Dispositionen zur Jagd bei vielen Rassen vom Menschen künstlich gefördert wurden, also von Geburt an tief in den Hunden drinsteckt, werden die „Feinheiten“ des Jagens jedoch erlernt. Genau hier kann das Training eines nicht jagdlich geführten Hundes, bestenfalls schon beim Welpen, ansetzen.

Hat man diesen Moment verpasst und der Hund ist schon öfter mit dem bekannten zufriedenen Gesicht von einem unerlaubten Jagd- oder Hetzausflug zurückgekehrt, braucht es schon ein sehr konsequentes Trainings- und Auslastungsprogramm um ihn wieder zum „Freiläufer“ zu erziehen. Bedenken muss man hierbei, dass der Hund sich nicht aussuchen kann, ob er jagdlich motiviert ist oder nicht, die Natur und der Mensch haben ihn dazu gemacht. Der Hund kann sich auch nicht aussuchen bei wem er lebt. Bei Menschen mit Jagdschein ist es unerlässlich, dass er jagt, bei Menschen ohne Jagdschein ist es unerlässlich dass er NICHT jagt.

Dies bedeutet nun aber nicht, dass man sich damit abgeben muss, seinen Hund ein Leben lang an der Schleppleine zu führen. Es bedeutet aber zu wissen, dass das artgerechte Führen einer Jagdhunderasse, die bei Ihnen nicht jagen darf, zu den anspruchsvollsten Aufgaben eines Hundebesitzers gehört.

Primäres Ziel unserer Kurse für „jagende“ Hunde ist das Vermitteln von Teamarbeit unter Anleitung des Besitzers und nicht das alleinige Verbieten von unerwünschtem Jagdverhalten. Die Arbeit mit jagenden Hunden setzt sich aus einer Kombination von Führungsqualität des Hundebesitzers, Grundgehorsam, Beibringen von Alternativverhalten und artgerechter Alltagsbeschäftigung zusammen.

Das Training kann auf Wunsch mit einigen Individualeinheiten beginnen, so dass der Besitzer die nötige Ruhe hat sich auf seinen Hund zu konzentrieren. Danach findet das Training bei uns in der Gruppe statt. Dies hat den Vorteil, dass die Hundebesitzer sich untereinander austauschen, aber auch motivieren können.

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